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So verlängern Sie die Akkulaufzeit und Lebensdauer Ihres Telefons

11 tips to improve battery life

11 Tipps zur Verbesserung der Akkulaufzeit Ihres Smartphones

Heutzutage sind mobile Geräte mit der ausgefeiltesten Hardware, den komplexesten Betriebssystemen und Anwendungen ausgestattet, die selbst für den Verstand schwer zu durchschauen sind. Um jedoch alle Funktionen Ihres Smartphones nutzen zu können, benötigen Sie Akkuleistung. Der Akku der neuesten Smartphones soll zwar längere Bildschirmzeiten ermöglichen, doch das war nicht immer der Fall. Prozessoren bewältigen heute mehr Aufgaben, und die Bildschirme sind größer als früher. Obwohl Chiphersteller und einige Softwareentwickler behaupten, ihre Produkte zur Verlängerung der Akkulaufzeit zu optimieren, nutzen Sie Ihr Smartphone dennoch häufiger als früher, und der Akku entlädt sich schneller.

Es scheint, als gäbe es nichts, was man tun könnte, um die Akkulaufzeit zu verlängern, aber hier sind 11 schnelle Tipps, um die Akkulaufzeit und letztendlich die Lebensdauer Ihres Akkus zu verbessern.

Zunächst sollten Sie den Unterschied zwischen Akkulaufzeit und Akkulaufzeit kennen. Die Akkulaufzeit Ihres Telefons gibt an, wie viele Stunden oder Tage es mit einer einzigen Ladung durchhält, während die Akkulaufzeit die Anzahl der Monate oder Jahre angibt, bevor der Akku ausgetauscht werden muss.

11. Erfahren Sie, warum sich Ihr Akku so schnell entlädt.

Dies ist wohl der wichtigste Punkt unter den fünfzehn Tipps, die Sie heute lernen werden. Wie bei jedem Problem müssen Sie die Ursache kennen, bevor Sie eine Lösung finden können. Was aber, wenn sich der Akku Ihres Smartphones nicht schnell entlädt, sondern nur langsam lädt? Hier erfahren Sie, warum das so ist.

Hinweis: Um Sie nicht mit Fachjargon zu langweilen: Die Akkuleistung nimmt nach jedem Ladezyklus ab. Ein Ladezyklus entspricht einer vollständigen Entladung und Aufladung von 0 % auf 100 % des Akkus. Das Laden von 10 % auf 60 % ist ein halber Ladezyklus, also nur ein Bruchteil eines vollständigen Ladezyklus. Laut Akkuherstellern sollte die Akkukapazität Ihres Telefons nach etwa 400 Ladezyklen um 20 % sinken.

Um herauszufinden, warum Ihr Smartphone ständig Akku verbraucht, gehen Sie zu Einstellungen > Akku. Dort finden Sie eine Liste der Apps, die ungewöhnlich viel Akku verbrauchen, sowie der Apps, die im Hintergrund laufen. Tippen Sie anschließend auf die drei Punkte oben rechts auf Ihrem Bildschirm, um Ihre detaillierte Akkunutzung anzuzeigen. Es wird Ihnen ein Diagramm angezeigt, das den Akkuverbrauch und die verbleibende Akkulaufzeit basierend auf Ihrem aktuellen Nutzungsverhalten darstellt.

10. Deaktivieren Sie im Hintergrund laufende Apps.

Nicht jede App auf Ihrem Smartphone muss so lange laufen, wie Ihr Gerät eingeschaltet ist. Die meisten Apps sind jedoch auch nach dem Beenden noch aktiv. Überprüfen Sie in den Akkueinstellungen, ob Apps ungewöhnlich viel Strom verbrauchen. Sie können deren Berechtigungen einschränken, die Apps deaktivieren oder sie dauerhaft löschen. Alternativ können Sie Apps, die zu viel Strom verbrauchen, zwangsweise beenden. Beachten Sie jedoch, dass das erzwungene Beenden einer App, die Sie wenige Minuten später wieder öffnen, mehr schadet als nützt. Das erneute Starten einer App verbraucht mehr Energie, als durch das Beenden im Hintergrund eingespart wird.

Kleiner Tipp: App-Updates, In-App-Werbung und Apps mit hohem Datenverbrauch belasten den Akku Ihres Telefons zusätzlich.

9. Reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit.

Die Displays von Smartphones haben sich im Laufe der Zeit so verbessert, dass man sein Handy selbst bei direkter Sonneneinstrahlung problemlos bedienen kann. Das liegt vor allem an der hohen Bildschirmhelligkeit. Wie bereits erwähnt, ist das besonders praktisch bei direkter Sonneneinstrahlung. Ansonsten kann eine zu hohe Bildschirmhelligkeit die Augen belasten und den Akku schnell entladen. Oftmals verwechselt das Handy die Helligkeit in einem gut beleuchteten Raum mit der Sonneneinstrahlung und erhöht sie daher automatisch, ohne dass man sie reduzieren kann.

Um die Bildschirmhelligkeit anzupassen, gehen Sie zu den Anzeigeeinstellungen, deaktivieren Sie die automatische Helligkeitsregelung und reduzieren Sie die Helligkeit. Falls Sie eine höhere Helligkeit benötigen, können Sie den oberen Bildschirmrand nach unten ziehen und die Helligkeit manuell anpassen.

8. Reduzieren Sie die Bildschirm-Timeout-Zeit.

Wenn Ihr Bildschirm eingeschaltet ist, ohne dass Sie ihn benutzen, schaltet er sich nach einer Weile automatisch ab. Dies ist die Bildschirm-Timeout-Funktion. Die Zeit, die Ihr Bildschirm benötigt, um sich automatisch auszuschalten, bestimmt den Stromverbrauch dieser Funktion. Daher können Sie Akku sparen, indem Sie den Bildschirm-Timeout Ihres Smartphones von 1 oder 2 Minuten auf 15 oder 30 Sekunden verkürzen. Gehen Sie in die Anzeigeeinstellungen und wählen Sie unter „Erweitert“ die für Sie optimale Zeit für den Energiesparmodus.

Hinweis: Bei der Wahl eines Zeitraums für Ihre Bildschirm-Auszeit sollten Sie berücksichtigen, wann Sie Aufgaben wie Lesen erledigen und dafür mehr Bildschirmzeit benötigen.

7. Wähle ein dunkles Design

Dieser Tipp funktioniert nicht mit jedem Smartphone. Einige iPhones und andere Smartphones mit LCD-Bildschirmen stellen Schwarz dar, indem sie die Hintergrundbeleuchtung mit einem Pixel blockieren. Bei Smartphones mit OLED-Bildschirm hingegen wird das Pixel, das Schwarz darstellt, nicht durch ein Pixel blockiert, sondern ist nicht eingeschaltet. Dadurch entsteht ein starker Kontrast zwischen Schwarz und anderen Farben. Kurz gesagt: Wenn Sie ein Smartphone mit OLED- oder AMOLED-Bildschirm verwenden, können Sie durch die Nutzung eines dunklen Designs Strom sparen. Bei anderen Bildschirmen hat die Verwendung eines dunklen Designs jedoch keinen Einfluss auf den Akkuverbrauch.

Hinweis: Einige Apps bieten Nutzern dunkle Designs/Nachtmodi an, aber nicht alle helfen dabei, Strom zu sparen.

6. Kontrolle über die gesamte Funkkommunikation

NFC, GPS und Bluetooth sind einige der Funkfunktionen Ihres Geräts. Schalten Sie diese aus, wenn Sie sie nicht benötigen. Obwohl diese Funkverbindungen im Standby-Modus wenig Energie verbrauchen, führt ein schwaches WLAN- oder Mobilfunksignal zu einem höheren Stromverbrauch Ihres Smartphones. Ihr Smartphone nutzt Mobilfunkdaten und WLAN, um Daten zu senden und zu empfangen. Ist das empfangene Signal zu schwach, muss Ihr Smartphone sein Signal verstärken, um das Signal des Mobilfunkmastes oder WLAN-Routers zu empfangen. Dadurch erhöht sich der Energieverbrauch. Nutzen Sie je nach Signalstärke entweder Ihre Mobilfunkdaten oder WLAN.

Wenn Sie sich an einem Ort ohne Mobilfunkempfang und WLAN befinden, schalten Sie den Flugmodus ein. Ihr Telefon sucht dann ständig nach Mobilfunk- und WLAN-Signalen, was nur unnötig Akku verbraucht.

5. Google Assistant darf nicht im Hintergrund ausgeführt werden.

Es ist praktisch und komfortabel, den Google Assistant immer griffbereit zu haben, wenn man ihn braucht, aber er verbraucht auch viel Akku. Er wartet ständig auf Ihren Aktivierungsbefehl und greift auf Ihr GPS zu, um Ihnen personalisierte und kontextbezogene Ergebnisse zu liefern. Am besten schalten Sie ihn aus, wenn Sie ihn nicht benötigen, um den Akku Ihres Smartphones zu schonen.

4. Wählen Sie mit Bedacht zwischen Push- und Abrufbenachrichtigungen.

Push-Benachrichtigungen bedeuten, dass Ihr Smartphone nach neuen Nachrichten, E-Mails, Kommentaren usw. sucht und diese Ihnen sofort zusendet. Die automatische Abruffunktion hingegen bedeutet, dass Ihr Gerät in regelmäßigen Abständen nach neuen E-Mails, Nachrichten usw. sucht. Im Allgemeinen ist es energieeffizienter, Ihr Smartphone neue Nachrichten manuell abrufen zu lassen. Langfristig gesehen kommt es jedoch vor allem auf die Menge Ihrer Nachrichten und E-Mails sowie Ihre Häufigkeit des manuellen Abrufens neuer Nachrichten an.

3. Laden Sie den Akku auf 50 % auf, um ihn langfristig auf dem Telefon zu speichern.

Wenn Sie Ihr Handy längere Zeit nicht benutzen, laden Sie es vor dem Weglegen am besten nur auf 50 % statt auf 100 % auf. Ein Ladestand von 50 % ist schonender für den Akku, da er sich mit der Zeit entlädt und Sie ihn alle paar Monate wieder auf 50 % aufladen können. Dadurch reduzieren Sie die Anzahl der Ladezyklen.

Hinweis: Lassen Sie den Akku nicht auf 0 % entladen, bevor Sie ihn lagern oder aufladen.

2. Vermeiden Sie extreme Temperaturen

Weder extreme Hitze noch extreme Kälte sind gut für die Lebensdauer Ihres Akkus. Oftmals vergisst man sein Handy im Auto auf dem Armaturenbrett oder an einem sonnigen Tag auf dem Tisch. Manchmal möchte man es aus unerfindlichen Gründen abkühlen und legt es in den Kühlschrank. Beides belastet den Akku und führt zu dessen langsamer Entladung.

1. Verwenden Sie nicht einen vollständigen Ladezyklus Ihres Akkus.

Bevor Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones verwendet wurden, besaßen die älteren Akkus einen „Memory-Effekt“. Ihre Kapazität nahm stetig ab, wenn sie nicht vollständig aufgeladen wurden und sich vollständig entluden. Damals wurde empfohlen, den Akku immer komplett zu entladen und anschließend wieder vollständig aufzuladen.

Die Akkus moderner Smartphones arbeiten am besten, wenn ihr Ladestand zwischen 20 % und 90 % liegt. Empfohlen wird ein Ladestand von etwa 50 %. Das bedeutet, dass kurzes Nachladen sinnvoller ist als stundenlanges Laden.

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